Leitbild

Wir gestalten die Rudolf Steiner Schule Zürcher Oberland als Ort menschlicher Entwicklung und Gemeinschaftsbildung

Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, die Freie Schulvereinigung als Trägerverein und weitere interessierte Partner schaffen gemeinsam die Voraussetzungen für eine politisch und konfessionell unabhängige öffentliche Schule. Diese hat ihre Grundlagen in den pädagogischen und sozialen Impulsen Rudolf Steiners und umfasst den Kindergarten und eine Schulzeit von zwölf Jahren.

Kinder werden aufgrund pädagogischer Anliegen aufgenommen. Religiöse Zugehörigkeit, gesellschaftliche Stellung und finanzielle Situation der Eltern spielen dabei keine Rolle.

Die altersgemässe Entwicklung und Bildung des Kindes stehen im Mittelpunkt des pädagogischen Tuns. Die Schule verzichtet auf Selektion.

Denken, Fühlen und Wollen werden gleichwertig gepflegt. Dies  fördert Urteilsvermögen, Sozialkompetenz und Mut zu freiem selbständigem Handeln.

Die Schule setzt in unserer komplexen, sich rasant verändernden Zeit Impulse für die Gestaltung einer menschenwürdigen Zukunft.

Wir nehmen die Individualität des Kindes ernst

In jedem Kind offenbart sich ein individuelles Wesen, das sich leiblich, seelisch und geistig-spirituell zum Ausdruck bringen will. Es trägt sein Lebensziel in sich selbst und weiss – allerdings zunächst noch unbewusst – was es für seinen Lebensweg bedarf.

Der altersgerechte Unterricht orientiert sich an der Entwicklung des Kindes. Er ermöglicht es ihm, seine individuellen Anlagen zu entfalten, freudig zu lernen und eine Persönlichkeit heranzubilden, die Standhaftigkeit und Beweglichkeit verbindet.

Die Eltern übernehmen Mitverantwortung

Die Erziehung ihrer Kinder ist die ureigenste Aufgabe von Müttern und Vätern.

Die naturgemässe Verbundenheit mit dem Wesen ihres Kindes weckt bei den Eltern das Interesse an pädagogischen Fragen. Aus diesem Selbstverständnis wählen sie die Schule und erarbeiten sich pädagogische Grundlagen. Als bewusste und aktive Eltern tragen sie die Entwicklung der Schule mit. Sie übernehmen Verantwortung für deren soziales und wirtschaftliches Gedeihen.

Lehrerinnen und Lehrer führen und begleiten die jungen Menschen auf dem Weg zu sich selbst und in die Welt

Die Anthroposophie Rudolf Steiners und ihre pädagogischen Impulse sind Grundlage und ständige Anregung für die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Daraus entwickeln sie Verständnis für den Umgang mit den Entwicklungsgesetzen der Menschen und für die liebevolle Zuwendung zu jedem einzelnen Kind. Der Unterricht wird als künstlerischer Prozess gestaltet. Durch konstante menschliche Beziehungen.