Fragen und Antworten

Abschlussarbeit

Individuelle Abschlussarbeit in der 12. Klasse mit praktischem und theoretischem Teil, inkl. öffentliche Präsentation

 

Abschlüsse

Das IMS-Zertifikat bestätigt den Besuch der Rudolf Steiner Schule bis zum Ende des 12. Schuljahrs.

Je nach Zusatzqualifikation sind Anschlüsse an weiterführende Ausbildungsgänge möglich:

  • Zusatzqualifikation IMS B

    Erlaubt in einer gewerblich-industriellen Lehre die Dispensation vom allgemeinbildenden Unterricht und von der  Lehrabschlussprüfung im Fach Allgemeinbildung.

  • Zusatzqualifikation IMS F

    Die Ausbildung öffnet den Weg zum Besuch von Höheren Fachschulen und Fachhochschulen, die den Abschluss IMS F als gleichwertige allgemeinbildende Ausbildung anerkennen. Entsprechende Regelungen, die auch die Vorgaben der berufspraktischen Vorbildungen enthalten, bestehen insbesondere für Studiengänge in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Musik, Theater, Gestaltung, Kunst, Hotelfach und Tourismus.
    Für andere Studiengänge besteht die Möglichkeit der Zulassung über eine Aufnahme sur Dossier oder eine Zulassungsprüfung.

 

Berufslehre

Wir haben nur selten Schülerinnen und Schüler, die nach dem 9. Schuljahr eine Lehre antreten - das 10. Schuljahr tut entwicklungsmässig allen gut.

Nach der 10. Klasse tritt in der Regel ungefähr ein Viertel der Klasse aus, um eine Berufslehre anzutreten. Unser Standpunkt: Wenn sich die Jugendlichen aktiv für den Wechsel einsetzen, ihr Schicksal selbständig in die Hand nehmen, sind sie reif dafür.

Allerdings ist unser Lehrplan auf 12 Schuljahre angelegt - in vielerlei Hinsicht schliesst sich im 12. Schuljahr der Bogen. Lehrlinge, welche die 12 Schuljahre absolviert haben, werden u.a. wegen ihren sozialen Kompetenzen gerne in eine Berufslehre aufgenommen.

 

Chorkonzert

Jedes Jahr stellt der Musiklehrer mit den Schülerinnen und Schülern der 9. - 12. Klasse ein abendfüllendes Chorkonzert auf die Beine.

Einer der Höhepunkte war der an unserer Schule gedrehte Kinofilm von Christian Labhart "Zum Abschied Mozart".

 

Elementarstufe

Diese umfasst in unserem Verständnis die Eltern-Kind-Gruppe, allenfalls eine Spielgruppe ab ca. drei Jahren, zwei Kindergartenjahre sowie erste und zweite Klasse.

 

Eurythmie

Soziale Bewegungskunst, die Musik und Sprache sichtbar werden lässt - ein Grundpfeiler jeder Rudolf Steiner Schule.

  • 7. Klasse: Aufführung eines Märchens
  • 9. - 12. Klasse: Gestaltung eines Eurythmieabendprogramms

 

Fremdsprachen

Wir beginnen in der 1. Klasse mit Französisch und Englisch - vorerst spielerisch über Lieder und Verse.

In der Regel findet der Unterricht spätestens ab der 4. Klasse in Halbklasen statt.

Je nach Klasse werden ab der 7., 8. oder 9. Klasse Niveaugruppen geführt.

Wir begrüssen es, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Praktika gleichzeitig als Fremdsprachenaufenthalt nutzen.

 

Gartenbau

Wir reden nicht nur über Naturzusammenhänge, wir machen sie erfahrbar: Von der 6. - 11. Klasse, von den einfachsten Gartenarbeiten bis zum Veredeln von Rosen.

Für mehr Informationen: www.schulgarten.ch

 

Handarbeit & Werken

Einerseits fördert handwerkliches Tun die Feinmotorik und die Intelligenz, andererseits machen die Kinder tiefe Erfahrungen mit verschiedensten Materialien

 

Hausaufgaben

Hausaufgaben werden der jeweiligen Klassenstufe angepasst. Für die 9. - 12. Klasse gibt es täglich betreute Hausaufgabenstunden.

 

Kindergarten

Siehe Elementarstufe

 

Kunst

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass alle Kinder eine künstlerische Begabung in sich tragen. Kunst hat bei uns einen grossen Stellenwert in der Persönlichkeitsentwicklung. Der Kunstunterricht hat einen klar erkennbaren Aufbau.

 

Lager & Praktika

  • 5. Klasse: Erstes Klassenlager, oft zur Pflanzenkunde
  • 6. Klasse: Musik- oder Geologielager
  • 7. Klasse: Abenteuer / Geologie
  • 8. Klasse: Musiklager                                                                                                                                    Orientierungslauf im Jura (Geografie)
  • 9. Klasse: Zweiwöchiges Forstpraktikum in den
    Bergen
    Zwei individuelle einwöchige Schnupperpraktika
  • 10. Klasse: Einwöchiges Feldmesspraktikum im Auftrag der
    Bündner Denkmalpflege
  • 11. Klasse: Dreiwöchiges individuelles Landwirtschafts-,
    Industrie- oder Betriebspraktikum, evtl. im Ausland
  • 12. Klasse: Dreiwöchiges individuelles Sozialpraktikum

 

Lehrplan

Grundsätzlich orientiert sich der Lehrplan an der Entwicklung des Kindes - ein revolutionärer Ansatz, der sich bewährt.

Einiges am Lehrplan wird im Laufe des Schuljahres 2007/08 überarbeitet.

 

Maturität / Abitur
Verschiedene Wege zur Matura stehen offen: 

  • Prüfungsfreier Übertritt ins zweitletzte Jahr der Kantonsschule Wetzikon, Dübendorf oder Küsnacht. Voraussetzungen: ungefähr Note 5 im Zertifikat IMS F; an der entsprechenden Kantonsschule ist Platz frei.
  • Gymnasium Unterstrass: Prüfungsfreier Eintritt ins zweitletzte Jahr. Voraussetzungen: Zertifikat IMS F; in der entsprechenden Klasse ist Platz frei.
  • MARS Zürich : Maturitätsschule für AbgängerInnen der Rudof Steiner Schulen: 1 1/1 Jahre bis zur Matura; Fremdmatur, d.h. man hat keine Vornoten und wird von Lehrkräften geprüft, die man nicht kennt.
  • Atelier-Schule Zürich: Erfordert Übertritt nach der 11. Klasse der Steiner Schule Wetzikon
  • Abitur in Deutschland: Voraussetzungen: Zertifikat IMS F: Details individuell abklären, prinzipiell an vielen grenznahen Schulen möglich

 

Musik

Kennen Sie eine Schule mit einer umfassenderen musikalischen Bildung?

 

Noten 

Auf jeder Stufe gibt es eine schriftliche Beurteilung der fachlichen Leistung wie auch der sozialen Kompetenzen. Hier geht es um Schlüsselqualifikationen wie Engagement, Ausdrucksfähigkeit, Sorgfalt, Selbständigkeit und Teamfähigkeit. Grundsätzlich wollen wir vermeiden, dass für „Noten“ gelernt wird, vielmehr soll das Interesse an der Sache zur Leistung motivieren.

In der 11. Und 12. Klasse werden Noten erteilt. Dies im Hinblick auf den IMS-Diplomabschluss (IMS = Integrative Mittelschule).

Benotet werden einerseits die Leistung, andererseits Selbst- und Sozialkompetenzen, mit denen dem Weg zum Erreichen der Leistung Rechnung getragen wird.

 

Spielgruppe

Ein rhythmisch gestalteter Ablauf führt die Kinder durch den Morgen und durch die Jahreszeiten.

Lieder, Verse und kleine Geschichten pflegen die Freude an Gesang, Sprache und Bewegung.

Die Kinder können sich ihrer Spielfreude ganz hingeben. Durch einfache Spielsachen aus verschiedenen Naturmaterialien wird die Fantasie angeregt.

Die Sinne werden durch Erfahrung in einer vertrauten, geborgenen und warmen Atmosphäre gepflegt und gefördert.

Das Spielen im Freien gibt vielfältige Möglichkeiten, die Welt und sich selbst zu be-"greifen".

Für Details siehe www.sgsunneschy.ch

 

Sport

Wöchentlicher Turn- und Sportunterricht – körperliche Leistung also - gehört ebenso zum Lehrplan wie der jährliche Sporttag.

Alljährlich organisieren unsere TurnlehrerInnen im November ein gesamtschweizerisches Basketballturnier.

An der jährlichen Volleyballnacht sind Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse, Eltern, Kollegiums- und Vorstandsmitglieder herzlich willkommen.

 

Theater

  • 3./4. Klasse: Aufführung des Sommerspiels nach Marguerite Lobeck
  • 8. Klasse: Einstudieren eines Theaterstücks
  • 10. Klasse: Ungefähr jedes zweite Jahr bildet sich auf Initiative von Schülerinnen und Schülern eine freiwillige Theatertruppe, die in der Freizeit und auf eigene Kosten ein Theaterstück auf die Bühne bringt.
  • 12. Klasse: Einer der Höhepunkte der Karriere als Schülerin oder Schüler: Ungefähr vierwöchiges Theaterprojekt, inkl. Werbung, Bau des Bühnenbilds, Nähen der Kostüme

 

Übertritt an die Staatsschule

Der Bildungsgang der Rudolf-Steiner-Schule ist auf 12 Jahre angelegt. Der Lehrplan ist jedoch nicht immer synchron mit der staatlichen Schule, so dass die „Steiner“-Schülerinnen und -Schüler in einigen Fächern weiter, in andern weniger weit sind. Dies holen sie jedoch in der Regel schnell nach, da sie selbstmotiviertes Lernen gewohnt sind.

 

Wahlfächer

In der 10. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler in der Werkepoche eine beschränkte Wahlmöglichkeit.

In der 11. und 12. Klasse können die Schülerinnen ihre Werkepochenblöcke aus einem breiten Angebot frei wählen. Einschränkung: zahlenmässige Grenzen. In der Regel werden angeboten: Bildnerisches Gestalten, Fotografieren, Modedesign, Naturwissenschaften.